Thuja (Lebensbaum, Thuj)
Der Thuja-Typ ist verfroren und bekommt bei feuchtkaltem Wetter leicht eine Erkältung, Husten oder rheumatische Beschwerden.
GEMÜT:
• Der Mensch neigt besonders in religiöser Hinsicht zu Fanatismus und fixen Ideen. Leicht bildet er sich körperliche Unzulänglichkeiten ein und ist sehr besorgt.
• Der Körper fühlt sich ganz zerbrechlich an.
• Das Auftreten des Menschen ist immer höflich und gut erzogen. Fast übersieht man, dass es nur eine Art von Verschlossenheit darstellt.
• Nach außen hin ist sein Verhalten geplant und seit Kindertagen an geformt. Als Kind wurde man meist vernachlässigt oder missbraucht. Man konnte nie genügen.
• Das Selbstwertgefühl ist sehr niedrig, man nimmt nicht an, dass man geliebt werden könnte und hascht aber nach Zuneigung, meist indem man alles imitiert, was bei den anderen gut ankommt.
• So beginnt man schnell zu betrügen, zu manipulieren und zu täuschen. Man hält Informationen zurück und legt viel Wert auf Selbstdarstellung.
• In das Privatleben darf sich keiner einmischen.
KÖRPERLICH:
• Erkältungen und Katarrhe sind chronisch mit gelblich grünen, dicken, eitrigen Absonderungen aus Nase, Ohr, Rachen, Harnröhre oder Vagina.
• Warzen sind fleischig und wuchernd, sie können auch nässen oder bluten.
• Polypen befinden sich in Nase, Gebärmutter oder Dickdarm.
• Die Nägel sind weich, blättern leicht ab und haben Dellen.
• An den nicht bedeckten Körperstellen, wie Hals oder Gesicht schwitzt man stark, Hautausschläge hingegen treten nur an den bekleideten auf. Allgemein ist die Haut unrein und fettig.
• Das Mittel bewährt sich auch bei Impffolgebeschwerden, wie Infektanfälligkeit, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, Abmagerung, ...
• bei Beschwerden der Harnwege oder Eierstöcke (besonders links), wenn sie bereits chronisch sind.
• Wenn man in der Nacht aufwacht, spürt man seine Finger nicht.
• Die Fußsohlen schmerzen.
• Es wird einem beim Augenschließen schwindlig.
ALLGEMEIN:
• Eine Verschlechterung der Beschwerden tritt bei Kälte, Nässe und Nebel und nach Mitternacht ein. Besonders um 3 Uhr am Morgen und 15 Uhr am Nachmittag ist eine Verschlechterung festzustellen.
• Wärme und Bewegung bessern.
• Das Mittel bewährt sich besonders bei Polypen, Warzen, Nagelstörungen und Impfbeschwerden (Seit einer Impfung fühlt man sich nie mehr ganz gesund, vor allem bei Pocken oder Heuschnupfendesensibilisierung).
• Schmerzen treten an kleinen Stellen auf.
• Man träumt häufig vom Fallen und von Toten.
• Nach Zwiebeln verspürt man entweder ein Verlangen oder eine Abneigung oder sie Verschlechtern die Beschwerden.
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